Lösemittelhaltige Klebstoffe
Lösemittelhaltige Klebstoffe spielen heute in der Buchbinderei eine eher nachrangige Rolle. Denn für die meisten früher üblichen Anwendungen ist es gelungen, wässrige Dispersionen oder Schmelzklebstoffe einzusetzen.
In den noch vorhandenen Sonderanwendungen werden als Lösemittel die unterschiedlichsten Produkte wie Isopropanol, Ethylacetat, Toluol usw. eingesetzt. Die eigentliche Klebesubstanz ist ein gelöster Kunststoff oder Kautschuk.
Die Probleme beim Arbeiten mit lösemittelhaltigen Produkten sind hinreichend bekannt: Gesundheitsgefahren durch Einatmen und Entfettung bzw. Beschädigung der Haut. Letzterem kann man durch intensive Anwendung von Hautschutzmaßnahmen (Schutzhandschuhe, Hautreinigung, Hautpflege) weitgehend begegnen. Auch wenn die zulässigen Grenzwerte für die Lösemitteldampfkonzentration eingehalten werden, ist auf dauernde, sorgfältige Durchlüftung des Arbeitsraumes zu achten.
Checkliste der wichtigsten Schutzmaßnahmen
- Hautkontakt vermeiden.
- Schutzhandschuhe und ggf. Schutzbrille tragen.
- Lösemitteldampfkonzentration ermitteln – Grenzwerte beachten
- Auf Durchlüftung des Arbeitsplatzes achten
- Leimbecken absaugen.
- Verarbeitungstemperatur einhalten.
- Betriebsanweisung/Unterweisung beachten
- Webcode: 26476976
Diesen Beitrag teilen