Konventionelle Schmelzklebstoffe

Dabei handelt es sich um lösemittelfreie Klebstoffe auf der Basis von Kunststoffen, etwa Polyethylen.

Bei einer Verarbeitungstemperatur von 150 bis 180 °C werden diese Kunststoffe flüssig, benetzen die zu verklebenden Oberflächen und erzeugen einen festen, dauerelastischen Film. Verwendet werden sie vor allem bei der Klebebindung, der Vorsatzklebung, der Einklebung von Karten und Warenproben sowie der Herstellung von Hygieneartikeln, Faltschachteln oder Verpackungen.

Schmelzklebstoffe geben bei der vorgeschriebenen Verarbeitungstemperatur Dämpfe ab. Diese enthalten Bestandteile der Kunststoffe, etwa Wachse. Geruchsbelästigungen sind möglich, Gesundheitsschädigungen jedoch bisher nicht bekannt. Wichtig ist die Einhaltung der vom Klebstoffhersteller angegebenen maximalen Verarbeitungstemperatur. Werden Schmelzklebstoffe höheren Temperaturen ausgesetzt, können Stoffe entstehen, die über Geruchsbelästigungen hinaus zu Reizungen der Atemwege führen. Deshalb ist eine Absaugung über dem Leimbecken und ggf. auch am Vorschmelzgerät sinnvoll. Vorsicht beim Umgang mit dem heißen Leim – Hand- und Hautschutz beachten, Schutzbrille tragen.

Checkliste der wichtigsten Schutzmaßnahmen

  • Hautkontakt vermeiden.
  • Vorsicht beim Umgang mit heißem Leim: Schutzhandschuhe und Schutzbrille tragen.
  • Leimbecken absaugen.
  • Verarbeitungstemperatur einhalten.
  • Betriebsanweisung/Unterweisung beachten.
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