Glutinleime
Die tierischen, aus Knochen- und Lederabfällen gewonnenen Leime sind seit langem bekannt. In der grafischen Industrie werden sie häufig bei Temperaturen von 50–70 °C verarbeitet. Schnelles Abbinden erlaubt hohe Produktionsgeschwindigkeiten. Die Haupteinsatzgebiete für Glutinleime sind: Deckenmachen, Hinterkleben, Kaschierung, Klebebinden.
Gesundheitsgefahren durch Glutinleime sind nicht zu erwarten. Allerdings sollten bei Gefahr durch Verspritzen heißer Leime Schutzhandschuhe, z. B. aus Leder, sowie eine Schutzbrille getragen werden.
Checkliste der wichtigsten Schutzmaßnahmen
- Hautkontakt vermeiden.
- Vorsicht beim Umgang mit heißem Leim: Schutzhandschuhe und Schutzbrille tragen.
- Leimbecken absaugen.
- Verarbeitungstemperatur einhalten.
- Betriebsanweisung/Unterweisung beachten.
- Webcode: 26731694
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